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Ist eine Infrarotheizung wirklich ökologisch?

Noch vor wenigen Jahren beantworteten Energieberater, Stromanbieter und Umweltschützer diese Frage eindeutig mit "Nein“. Heizen mit Strom galt durch die Verwendung von bereits „veredelter“ Elektroenergie als eine – zudem teure – Umweltsünde. Medienberichte und Verbraucherstudien tragen bis heute zur Zementierung dieser Vorurteile bei, indem sie Strom- und Umweltkosten für Elektroheizungen immer wieder pauschal als unangemessen hoch bewerten.

 

Dass innovative Technologien – also die Entwicklung moderner

Infrarotheizsysteme – für das Heizen mit Elektroenergie neue Voraussetzungen geschaffen haben, wurde in dieser Debatte lange übersehen. Hochwertige Infrarotheizungen gehören inzwischen zu den saubersten und kostengünstigsten Heizungslösungen überhaupt. Eine unabhängige Studie der Technischen Universität Kaiserslautern kam bereits 2009 zu dem Ergebnis, dass Infrarotheizsysteme sowohl unter finanziellen als auch ökologischen Aspekten eine exzellente Alternative zu konventionellen Heizsystemen sind. Bauherren,  die sich zum Einbau einer Infrarotheizung entschlossen haben, berichten nicht nur über eine angenehme Klimatisierung ihrer Räume, sondern auch eine spürbare Senkung ihres Energieverbrauchs und damit ihrer Heizungskosten.

 

Alle Heizungsarten verbrauchen Strom!

 

Der Maßstab für die Bewertung von Elektroheizungen wird bisher vor allem durch die längst veralteten Nachtspeicherheizungen sowie konventionelle Radiatoren formuliert – beide sind heute tatsächlich weder ökologisch noch als Kostenfaktor akzeptabel. Die Kritiker von Stromheizungen lassen daneben außer Acht, dass auch alle anderen Heizungsformen mit Ausnahme von Ofenheizungen Strom verbrauchen. Konventionelle Öl- und Gasanlagen benötigen zwar nur etwa 35 Prozent der Elektroenergie, die ein Infrarotheizsystem verbraucht – dazu addieren sich jedoch die fossilen Energieträger für den Betrieb der Heizung. Bei Pellet-Heizungen fällt neben ihrem umweltfreundlichen primären Brennstoff ein Stromverbrauch im gleichen Umfang ins Gewicht. Der Strombedarf einer Wärmepumpenheizung und eines Infrarotheizsystems sind nahezu identisch.

 

Infrarotheizungen: Energieeinsparung durch Wärmespeicherung

 

Alle konventionellen Heizungsformen – von der Nachtspeicherheizung bis zur Wärmepumpe – arbeiten nach dem Konvektionsprinzip, heizen also durch die Lufterwärmung. Daraus ergeben sich immense Energieverluste beim Transport der Wärmeenergie, durch thermodynamische bedingte Temperaturverwerfungen sowie Lüftungs- und Dämmverluste. Beispielsweise produzieren Wärmepumpen zwar auf sehr umweltfreundliche Weise Heizungsenergie – durch Konvektion gehen jedoch zwei Drittel davon ungenutzt verloren. Die sogenannten Dämmverluste können je nach Gebäudezustand bis zu 50 Prozent der erforderlichen Heizungsenergie betragen.

 

Die Heizwirkung eines Infrarotheizsystems resultiert dagegen aus der Speicherung der infraroten Strahlungswärme in der „Gebäudehülle“ sowie in allen Gegenständen und Körpern in einem infrarotbeheizten Raum. Die Wärmeenergie wird somit  erst im zweiten Schritt an die Umgebung abgegeben. Energieeinsparungen und damit das ökologische Potenzial der Heizung ergeben sich aus mehreren Faktoren:

 

  • Eine hochwertige und fachkundig installierte Infrarotheizung sorgt für eine absolut gleichmäßige Raumklimatisierung ohne thermodynamisch verursachte Luftbewegungen und Temperaturunterschiede.
  • Eine Infrarotheizung benötigt nicht rund um die Uhr Elektroenergie. Sobald der voreingestellte und über „intelligente Thermostate“ geregelte Temperaturwert erreicht ist, erfolgt ihre Heizwirkung für eine gewisse Zeit kostenneutral über die infrarote Speicherwärme.
  • Da die infrarote Wärmestrahlung auch vom menschlichen Körper aufgenommen wird, kann die Wohlfühl-Temperatur in infrarot beheizten Räumen um bis zu fünf Grad unter dem Temperatur-Optimum einer konventionellen Heizung liegen.
  • Die Wärmespeicherung in der "Gebäudehülle" erhöht den Dämmwert des Gebäudes und schützt generell die Bausubstanz.

 

Die Energieeinsparung durch eine Infrarotheizung kann – abhängig vom zuvor verwendeten Heizsystem – bis zu 50 Prozent betragen. Unter Umweltaspekten kommt hier außerdem hinzu, dass ein hochwertiges Infrarotheizsystem weder klimaschädliche Emissionen noch Elektrosmog erzeugt.

 

Energieautarkie durch infrarotes Heizen

 

In Verbindung mit einer dezentralen Energiegewinnung aus regenerativen Quellen erweisen sich Infrarotheizungen als ein „Heizmodell der Zukunft“, dessen technologische Grundlagen heute schon vorhanden – und auch finanziell erschwinglich – sind. Der Königsweg zur Energieautarkie für Privatanwender besteht aus unserer Sicht in der Kombination von Photovoltaik, intelligenten Stromspeichersystemen und infrarotem Heizen. Der Bedarf an nicht regenerierbaren Ressourcen sowie die Umweltbelastung durch das Heizen tendiert damit gegen Null. Durch ihren hohen Wirkungsgrad lassen sich Infrarotheizsysteme perfekt in ein solches autonomes Energiesystem integrieren.

 


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Die Infrarotheizungen im Sortiment der Energiefreiheit GmbH sind zertifizierte Präzisionsprodukte „made in Süddeutschland“. Sie werden durch den schwäbischen Markenhersteller REDPUR ausschließlich in einheimischer Produktion gefertigt.

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